ELBWOOD wurde von Frank Pressentin gegründet – als Werkstatt für Schreibgeräte mit künstlerischem Anspruch an Form, Material und Qualität. Die Marke bewegt sich mit internationaler Ambition an der Schnittstelle von angewandter Kunst und Design, verwurzelt im Handwerk.
Der Arbeitsschwerpunkt liegt auf der Einzel- und Kleinserienfertigung hochwertiger Schreibgeräte und Accessoires. Gefertigt wird nicht nach Trends, sondern aus Haltung heraus. Im Zentrum steht stets das Material: seine Herkunft, seine Eigenschaften und sein Verhalten über die Zeit. Die Form dient dem Material als Bühne.
Gearbeitet wird grundsätzlich aus dem vollen Material und direkt auf der laufenden Drehbank. Die Maschinen im Atelier sind präzise, alt und mechanisch analog. Sie werden von Hand geführt, nicht digital gesteuert. Gestaltung entsteht im unmittelbaren Dialog zwischen Hand, Werkzeug und Werkstoff. Emotionen übertragen sich über die Hand auf das Werk – wie bei einem Bildhauer. Kein Stück gleicht dem anderen vollständig. So entstehen wirkliche Unikate.
Luxus bedeutet bei ELBWOOD nicht Ornament oder Überladung, sondern Reduktion, Klarheit und Substanz. Die Formensprache ist ruhig und präzise. Funktion ist immanent. Ein Schreibgerät – gleich wie kostbar – bleibt immer auch ein Werkzeug.
Die verwendeten Materialien besitzen Charakter und Natürlichkeit. Sie dürfen altern, sich verändern und Patina entwickeln. Gebrauchsspuren sind kein Makel, sondern Teil der Geschichte eines Objekts.
Zeit ist dabei der bestimmende Faktor der Arbeit. Besonders bei Holz summieren sich die Schritte vom Fällen bis zur Fertigstellung auf mehrere hundert einzelne Arbeitsschritte. Diese Langsamkeit limitiert die Menge der entstehenden Stücke auf natürliche Weise – und ist bewusst Teil des Prozesses.
Auf Wunsch entstehen auch Einzelanfertigungen nach individuellen Material- und Farbvorstellungen. In jedem Fall steht der persönliche Austausch im Mittelpunkt.
Denn jedes Objekt beginnt mit einem Gespräch.